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MdB und Allgemeinmedizinerin Sabine Dittmar: "Wählen gehen!"

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Dr. Wolfgang KrombholzZum Vergrößern bitte klicken.

Den Höhepunkt des Wahlkampfes der Liste Bayerischer Hausärzteverband bildet die überregionale Veranstaltung mit dem Spitzenkandidaten-Duo Dr. Wolfgang Krombholz und Dr. Dieter Geis am Mittwoch, 5. Oktober, ab 18 Uhr in Nürnberg in der Meistersingerhalle, zu der die drei fränkischen Bezirksvorsitzenden Dr. Petra Reis-Berkowicz (Oberfranken), Dr. Hans-Erich Singer (Mittelfranken) und Dr. Christian Pfeiffer (Unterfranken) einladen.

Ehrengast ist die Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar (SPD), die als einzige Ärztin aus Bayern Mitglied des Gesundheitsausschusses ist und über ihre Parlamentsarbeit aus erster Hand berichten wird. Im Interview fordert sie die bayerischen Hausärztinnen und Hausärzte auf, ihre Stimme bei der KV-Wahl zu nutzen.

Wie schätzen Sie die Bedeutung der KV-Wahl für die Weiterentwicklung der ambulanten medizinischen Versorgung ein?

Sabine Dittmar: Als Befürworterin einer primärärztlichen Versorgung ist es wichtig, dass es eine starke hausärztliche Interessenvertretung in der landes- und bundesweiten kassenärztlichen Vereinigung gibt. Nur so können hausärztliche Belange wie zum Beispiel die Forderung nach einer angemessenen Honorierung hausärztlicher Leistungen und eine praxistaugliche Regelung des Bereitschaftsdienstes umgesetzt werden.

Wie wichtig ist es aus Ihrer Sicht speziell für Hausärztinnen und Hausärzte, ihre Stimme abzugeben?

Sabine Dittmar: Jede einzelne Stimme zählt. Wenn man seine Belange voranbringen möchte, benötigt man zwangsläufig eine fachkundige Interessenvertretung. Deshalb heißt es: Wählen gehen!

Wo sehen Sie als Hausärztin Schwerpunkte, die die KVB in der kommenden Amtsperiode angehen sollte?

Sabine Dittmar: Es gibt Dauerthemen wie beispielsweise die Umsetzung der Bedarfsplanung, die Förderung der Weiterbildung des ärztlichen Nachwuchses und natürlich die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung. Zudem gilt es, eine Prüfvereinbarung abzuschließen und die Umsetzung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Bereitschaftsdienstordnung wie auch die Sicherstellung des Notarztdienstes praxistauglich zu regeln.